Walter Eglin: Sage vom Bischofstein

Werknummer
15
Kategorien
Zeichnung
Künstlerin / Künstler
Walter Eglin
Darstellung/Titel
Sage vom Bischofstein
Datierung
1962
Standort
Archiv
Platz
A 1.1
Bemerkungen Erwerb

Entstehungsjahr ca.; Dieser Entwurf war ursprünglich der Vorschlag des Künstlers für ein Mosaik am Primarschulhaus. Ausgeführt wurde schliesslich das Fasnachtsbild.

Bemerkungen Werk

Der Zauberspiegel: ein Holzhauer arbeitete eines Morgens in der Nähe der Ruine. Da sah er plötzlich einen funkelnden Spiegel dort liegen. Als er näher ging und hinschaute,sah er ein seltsames kleines, grüngekleidetes Männlein, das ihn mit grollenden Augen frech zu betrachten schien. Er bente zurück und dachte bei sich, dass sei ein böses Spiel. Da er Gott nicht versuchen wollte, machte er sich davon. (Aus Baselbieter Sagen, 1976).

Künstlerin / Künstler:

Walter Eglin

Walter Eglin, geb. 10.03.1895 in Känerkinden, gest. 03.02.1966 in Diegten.

Er war ein Schweizer Kunstmaler, Holzschnitt- und Mosaikkünstler.

Er wurde als Sohn des Fritz Eglin, Landwirt, und der Rosina Tschan geboren. 1932 heiratete er Anna Jörin von Bennwil. Nach zwei Welschlandjahren folgten der militärischer Aktivdienst im Ersten Weltkrieg und der Dienst bei der Grenzpolizei. Es besuchte die Gewerbeschule Basel, die Landeskunstschule Karlsruhe und die Akademie für bildende Künste Stuttgart.

Seine Arbeiten sind im gegenständlichen Stil und die Sujets Landschaften, Porträts, Figuren- und Tierkompositionen, Illustrationen zu Sprichwörtern und biblischen Texten.

Im ersten Jahrzehnt seines künstlerischen Schaffens pflegte er vor allem den Holzschnitt. Er gewann 1938 den Wettbewerb für das 3.5 x 30 m grosse Mosaik am Kollegiengebäude der Universität Basel.

1941 erwarb er das Haus in Diegten, wo er bis zu seinem Tod wohnte und arbeitete. Er erhielt regelmässig Aufträge für Wandbilder an öffentlichen Gebäuden in Basel und Baselland, auch z.B. das grosse Mosaikbild in der Reformations-Gedächtniskirche in Worms 1959. Neben Mosaiken erarbeitete er besonders Sgraffiti und Glasfenster. 1963 und 1970 machte er grosse Ausstellungen im Ebenrain und 1995 in der Universität Basel.

1995 wird das Walter Eglin-Museum in Känerkinden eröffnet. Das Museum gedenkt dem Künstler und präsentiert einen Querschnitt durch sein Schaffen.

Quelle: Birkhäuser, Kaspar: Das Personenlexikon des Kantons Basel-Landschaft. Liestal 1997.