Fritz Bürgin: Nachtwächter mit Hund und Menschgruppe im Schutzkeller
- Werknummer
- 40
- Kategorien
- Relief
- Künstlerin / Künstler
- Fritz Bürgin
- Darstellung/Titel
- Nachtwächter mit Hund und Menschgruppe im Schutzkeller
- Datierung
- 1970
- Standort
- Nordfassade der Bibliothek Sissach
- Technik
- Kupferrelief
- Präsentation
- ohne Rahmen
- Bemerkungen Erwerb
Mit Unterstützung Kunstkredit BL.
Künstlerin / Künstler:
Fritz Bürgin
Fritz Bürgin, geb. 16.08.1917 in Läufelfingen, gest. 25.10.2003 in Walkringen (BE).
Als Sohn des Hermann Bürgin (Metzger) und der Martha, geborene Hofer, verbrachte er seine Kindheit und Jugend in Buckten. In den 1930er-Jahren machte er eine Ausbildung in der Holzschnitt-Drucktechnik beim Künstler Walter Eglin in Känerkinden. Während dieser Zeit half Bürgin Eglin auch bei den Vorarbeiten zum Mosaik «Sendung», das Eglin 1942 bis 1946 an der Wand des Kollegiengebäudes der Universität Basel verwirklichte. Es folgte die autodidaktische Weiterbildung zum Bildhauer. 1945 erhielt Fritz Bürgin für sein Werk den Aufmunterungspreis der eidgenössischen Stipendienkommission. In dieser Zeit arbeitete er auch aushilfsweise im Atelier des Bildhauers Jakob Probst. 1951 absolvierte Bürgin mit einem weiteren Stipendium ein Jahr an der Bildhauerschule von Germaine Richier in Paris.
Später lebte und arbeitete er in Bubendorf. 1953 schaffte Bürgin den Uli-Schad-Brunnen in Oberdorf. 1956 waren sein imaginäres Porträt des Dichters Charles Baudelaire und seine Plastik «Wüstenvogel» an der Schweizerischen Kunstausstellung zu sehen. Thematisch befasste er sich bevorzugt mit der Beziehung zwischen Individuum und Gemeinschaft sowie der Schönheit der Natur.
Quelle: Heimatkunde Sissach, S. 389