Verena Loewensberg: Ohne Titel
- Werknummer
- 90
- Kategorien
- Gemälde
- Künstlerin / Künstler
- Verena Loewensberg
- Darstellung/Titel
- Ohne Titel
- Datierung
- 1979
- Standort
- Hauptstrasse 115
- Platz
- Aufenthaltsraum EG, Sozialdienst
- Technik
- Öl auf Leinwand
- Höhe
- 100 cm
- Breite
- 100 cm
Künstlerin / Künstler:
Verena Loewensberg
Verena Loewensberg, geb. 28.05.1912, gest. 27.04.1986 in Zürich.
Sie war eine Schweizer Malerin und Vertreterin der Zürcher Schule der Konkreten.
Verena Loewensberg kam als älteste Tochter einer sechsköpfigen Ärztefamilie in Zürich zur Welt. Nach zwei Jahren Kunstgewerbeschule Basel (1927-29) machte sie eine Lehre als textile Weberin in Speicher (AR). 1931 heiratete sie den Designer Hans Coray (Landi-Stuhl). Das Paar hatte zwei Kinder.
Es folgten Kunstaufenthalte an der Académie Moderne in Paris, die Zusammenarbeit mit Auguste Herbin und die Trennung von ihrem Ehemann. In dieser Zeit begann die lebenslange Freundschaft mit dem Maler Max Bill und seiner Frau Binia.
1936 malte sie die ersten konkreten Bilder und half 1937 bei der Gründung der Allianz, einer Vereinigung moderner Künstler in Zürich. In deren Zentrum formierten sich die Zürcher Konkreten, zu deren Kern Loewensberg mit Max Bill, Camille Graeser und Richard Paul Lohse gehörten. Sie beteiligte sich an deren erfolgreichen Gruppenausstellungen. Daneben liess sie sich vom Werk Mondrians inspirieren.
Die zweifache Mutter verdiente ihren Lebensunterhalt mit Stoffentwürfen und führte eine Zeit lang ein Musikgeschäft an der Rössligasse in Zürich. Ab den 1970er-Jahren konnte sie von ihrer Kunst leben.
Copyright: Verena Loewensberg-Stiftung, Frau Henriette Coray, Präsidentin des Verwaltungsorgans
Quelle: aus de.wikipedia.org und stiftungen.stiftungschweiz.ch; sikart.ch